Einzeltherapie

Für die Einzeltherapie bin ich bei der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen für die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TfP) und die Verhaltenstherapie (VT) zugelassen, wobei mein Schwerpunkt auf der TfP liegt. Die Kosten für eine Einzeltherapie können damit von Ihrer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung übernommen werden.

Ich biete die Systemische Selbstintegration/Autonomietraining als Zusatzleistung im Rahmen der Einzeltherapie an.

 

Vom Erstgespräch zur Psychotherapie

Erstgespräch: Vereinbarung per Telefon

Sie haben die Möglichkeit, ein Erstgespräch zu vereinbaren (sog. Psychotherapeutische Sprechstunde), bspw. um sich über das Therapieangebot zu informieren oder eine diagnostische Einschätzung Ihres Anliegens zu erhalten. Meine Kapazitäten dafür variieren. Ich führe keine Warteliste. Wenden Sie gerne sich per mail oder Telefon an mich: 069/36702313

Telefonsprechzeiten: Montags 12.00-12.30; Dienstags 12.10-12.30; Mittwochs 10.30-11.20

                  ⇓

Sprechstunde und probatorische Sitzungen

Um sich ein Bild von mir und meiner Arbeit machen zu können, haben Sie nach max. 3 Psychotherapeutischen Sprechstunden die Möglichkeit, weitere 4 Probestunden zu vereinbaren (sog. Probatorische Sitzungen – übrigens auch zeitgleich bei anderen Kollegen). Hier findet vor allem die Klärung Ihrer Therapieziele statt, außerdem weitere diagnostische Abklärung, weitergehende Informationen über die möglichen Therapieverfahren und eine Abschätzung der Therapiedauer.

                  ⇓

Psychotherapie

Kommen wir überein, dass eine Psychotherapie sinnvoll ist und mein Angebot zu Ihren Vorstellungen passt, können Sie eine Therapie beantragen. Das Antragsformular erhalten Sie von mir, ich reiche es mit Ihrer Unterschrift an Ihre Kasse weiter. Außerdem benötigen Sie eine konsiliarische Untersuchung von einem Arzt. Das Formular dazu erhalten Sie ebenfalls von mir.

Folgende Therapiekontingente sind bei den gesetzliche Krankenkassen möglich:

12 h Kurzzeittherapie (KZT I), weitere 12 h Kurzzeittherapie (KZT II); weitere 30 h (Umwandlung in eine Langzeittherapie); 40 h (Fortführung der Langzeittherapie). Zu Beginn einer Therapie klären wir, ob zunächst eine KZT oder direkt eine LZT von 60 h sinnvoll ist.

Alle Schritte müssen bei der Krankenkasse in jede Fall beantragt und genehmigt werden.

Die Kontingente der privaten Krankenversicherungen richten sich nach dem individuellen Vertrag.

Therapievereinbarungen

Eine Behandlung bei mir findet unter bestimmten Rahmenbedingungen statt.

Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherungen können diese Vereinbarung hier herunterladen.

Versicherte der privaten Krankenversicherungen und der Beihilfe können diese Vereinbarung hier herunterladen.

 

 

Über meine Arbeitsweise

Im Laufe meiner Ausbildung und regelmäßigen Weiterbildungen bin ich unterschiedlichen Facetten des therapeutischen Arbeitens begegnet:

„Klientenzentrierte Gesprächsführung“ nach Carl Rogers (Grundausbildung nach GWG – Gesellschaft für Wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie) Während meines Psychologiestudiums an der Universität Münster lernte ich die sog  klientenzentrierte Gesprächsführung kennen. Dabei geht es um das genaue Zuhören,  Wahrnehmen der Gefühlszustände des Anderen, um das Widerspiegeln dieses Zustandes mit dem Ziel, gemeinsame Worte für das Erleben des Klienten zu finden. Aus dem Verstandenwerden heraus kann der Klient nach und nach ein größeres Zutrauen in die eigene Wahrnehmung gewinnen und neue Lösungswege für sich entwickeln.

Verhaltenstherapie: Im klinischen Sektor des Psychologischen Instituts der Universität Münster wird ausschließlich Verhaltenstherapie vermittelt. Das Augenmerk der Verhaltenstherapie liegt auf dem Umlernen störender Verhaltensweisen, emotionaler Zustände und Gedanken und hat hier eine große Bandbreite therapeutischer Techniken entwickelt. Der Therapeut hat hier eher die Rolle eines Coaches oder Trainers.m2012 schloss ich die verhaltenstherapeutische Weiterbildung als Zweitverfahren ab. Die klassische verhaltenstherapeutische Arbeit spielt in meiner Praxis eine eher untergeordnete Rolle.

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie: In meiner postggraduierten therapeutischen Ausbildung am ZAP Lehrinstitut in Bad Salzuflen beschäftigte ich mich dann hauptsächlich mit der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie, die sich aus der analytischen Psychotherapie ableitet und mit ihr das Theoriegebäude teilt. Die Annahme ist, dass sich Menschen besser fühlen, wenn sie sich selbst und ihre „seelische Funktionsweise“  besser verstehen, wenn Menschen ihre unbewussten, automatischen Reaktions- und Erlebensweisen durch eine Therapie besser beobachten können und so zu mehr  Handlungsfreiheit gelangen.  Auf dem Gebiet habe ich mich 2009 approbiert und 2010 in Frankfurt niedergelassen.

Systemische Selbstintegration und Autonmietraining: In meiner berufsbegleitenden Weiterbildung in Systemischer Selbstintegration nach E. R. Langlotz in München lernte ich 2011-2013 die systemische Aufstellungsabeit kennen, die ich in vielerlei Hinsicht als eine Übersetzung tiefenpsychologischer Beobachtungen und Annahmen in eine symbolische Form verstehe: Seelische Vorgänge und deren Veränderung können mit dieser Methode direkt erlebbar gemacht werden (In der Fachsprache der Psychodynmischen Therapien:  Bewusstmachen unbewusster Identifikationen, Bewusstmachen und Entfernen von Introjekten; Verbesserung der sog. Trennung von Selbst und Objekt; Selbstwahrnehmung; Identät; Trauma als Introjekt.)  Die Effekte dieser Arbeit haben mich sehr beeindruckt und mich dazu bewogen, sie in das Praxisangebot aufzunehmen. Das Training kann als Zusatzleistung zu einer Kassenpsychtherapie oder als reines Coaching  gebucht werden.

Prozess- und Embodimentfokussierten Psychologie nach M. Bohne. Dieses Verfahren lernte ich 2016 kennen. Es ermögicht es sehr punktgenau, störende emotionale Zustände und Selbstwertthemen zu bearbeiten.  Sie eignet sich hervorragend als schnell wirksames Coachingtool und kann auch in Verhaltenstherapien gut integriert werden. Das Tool kann man selbst leicht zu Hause anwenden.

Therapeutische Zusatzleistungen in der Einzeltherapie

Autonomie-Einzeltraining  nach E. R. Langlotz als Zusatzleistung im Rahmen einer Einzelterapie. Die Arbeitsweise des Einzeltrainings entspricht der des Workshops, wobei im Einzeltraining keine weiteren Personen anwesend sind.

Private Zuzahlung pro Einzeltraining

Normalverdiener: 120,-

Geringverdiener:  80,-

Nichtverdiener:    60,-